Die Praxis der Achtsamkeit

Du möchtest dich besser verstehen und das Leben tiefer spüren? Dann kann dir die Praxis der Achtsamkeit helfen.

Eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv aus. Sie hilft dir unter anderem im Hier und Jetzt zu sein und mit mehr Gelassenheit und Freude durchs Leben zu gehen.

Neben Achtsamkeitsübungen bildet die Meditation z.B. ein wichtiges Tool.

 

Achtsamkeitsübung: achtsamer Spaziergang

Teil 1: die Sinne

Wie achtsam bist du, wenn du spazieren gehst? Genießt du die Natur und fühlst du dich im Einklang mit ihr? Oder gehst du gehetzt und betrachtest das Spazierengehen als eine weitere Aufgabe auf deiner To-do-Liste, die du schnell hinter dir bringen möchtest?

Auch während eines Spaziergangs kannst du deine Achtsamkeit üben, z.B. indem du deine Sinne bewusst wahrnimmst:

– Sehen: Du beobachtest die Schönheit der Natur, ihre Farbenvielfalt, die Pflanzen und die Tiere

– Hören: Du lauschst den Klang der Natur, das Zwitschern der Vögel, das Rauschen der Blätter

– Riechen: Du riechst den Duft der Blumen und Pflanzen

– Fühlen: Du spürst z.B. den Wind auf deiner Haut

– Schmecken: Du kannst z.B. auch noch ein paar Heilkräuter genießen, falls gerade welche in deiner Nähe sind und du dich damit auskennst

Ein achtsamer Spaziergang ist wie eine Art Meditation, die dir hilft, dich mit der Natur zu verbinden und im Hier und Jetzt zu sein.

Probiere doch diese kleine Übung gleich bei deinem nächsten Spaziergang aus. Sie ist kinderleicht und macht Spaß – und das Kind in dir möchte bestimmt spielen.

 

Teil 2: die Elemente

Eine weitere Möglichkeit, deine Achtsamkeit während eines Spaziergangs spielerisch zu trainieren, besteht darin, die Elemente bewusst wahrzunehmen. Beobachte deine Umgebung und erinnere dich während der Übung daran, wie wichtig die Elemente für uns Menschen sind:

– die Erde, die dich trägt, dir ein Fundament bietet und dich nährt. Wie ist die Beschaffenheit des Bodens unter deinen Füßen? Fühlst du dich gerade geerdet?

– die frische Luft, die du einatmest und die dich am Leben hält. Wie bewusst atmest du gerade? Spürst du vielleicht wie der Wind deine Haut streichelt?

– das Wasser, ohne das du auch nicht lange überleben könntest. Ist vielleicht ein Bach, ein Fluss, ein See oder das Meer in deiner Nähe? Oder ist vielleicht der Boden feucht?

– die Sonne, die dich als großer Feuerball mit seinen Strahlen wärmt. Auch wenn sie sich vielleicht gerade hinter Wolken versteckt, ist sie ja da und schenkt dir Tageslicht.

Du siehst, die Elemente sind essenziell. Sie bilden das Fundament allen Lebens. Sie sind überall, und dies nicht nur in der Natur, sondern auch in dir.

In der Meditation kannst du dich auch mit den Elementen verbinden, ihre jeweilige Qualitäten spüren und sie in ein Gleichgewicht bringen. Es verschafft dir mehr Stabilität und Harmonie.